Wie wird eine Kindeswohlgefährdung wahrgenommen und eingeschätzt – und welche Risiken können unsichtbar bleiben, wenn queere Lebensrealitäten nicht mitgedacht werden?
Der Tagesworkshop verbindet Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes und der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung mit einer queeren und intersektionalen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen mögliche Gefährdungslagen queerer Kinder und Jugendlicher, etwa durch familiäre Ablehnung, Unsichtbarmachung, Diskriminierung oder psychische Belastungen. Gemeinsam reflektieren wir fachliche Wahrnehmungen und blinde Flecken und fragen, wie geschlechtliche und sexuelle Vielfalt bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung angemessen berücksichtigt werden kann.
Anhand von Fachinputs, Fallbeispielen und praxisnahen Übungen entwickeln die Teilnehmenden konkrete Ansatzpunkte für einen diskriminierungs- und queersensiblen Kinder- und Jugendschutz.
Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung, findet ihr HIER.
