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Unsichtbare Risiken? Queere Perspektiven im Kinder- und Jugendschutz

1. Dezember | 9:00 – 15:00

Wie wird eine Kindeswohlgefährdung wahrgenommen und eingeschätzt – und welche Risiken können unsichtbar bleiben, wenn queere Lebensrealitäten nicht mitgedacht werden?

Der Tagesworkshop verbindet Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes und der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung mit einer queeren und intersektionalen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen mögliche Gefährdungslagen queerer Kinder und Jugendlicher, etwa durch familiäre Ablehnung, Unsichtbarmachung, Diskriminierung oder psychische Belastungen. Gemeinsam reflektieren wir fachliche Wahrnehmungen und blinde Flecken und fragen, wie geschlechtliche und sexuelle Vielfalt bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung angemessen berücksichtigt werden kann.

Anhand von Fachinputs, Fallbeispielen und praxisnahen Übungen entwickeln die Teilnehmenden konkrete Ansatzpunkte für einen diskriminierungs- und queersensiblen Kinder- und Jugendschutz.

Inhaltliche Schwerpunkte:
– Grundlagen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt
– Queere Lebensrealitäten und spezifische Gefährdungslagen von Jugendlichen
– Geschlechtervielfaltsinklusiver Kinder- und Jugendschutz
– Queersensible Perspektiven auf die Einschätzung von Kindeswohlgefährdung und das fachliche Handeln


🗓️01.12.2026
🕔9:00 Uhr bis 15:00 Uhr
📍Halle
💰kostenfreies Angebot


Flyer hier downloaden.
Anmeldung HIER