Mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche spielen in Deutschland Fußball, viele träumen davon, Profi zu werden. Doch für manche Täter ist genau das die Gelegenheit für sexuelle Übergriffe. Ex-Fußballer und Journalist Jonas Hummels begibt sich auf eine Spurensuche in ein System, das bislang von Schweigen geprägt ist. Doch zum ersten Mal sprechen in dieser „ZDFsportstudio“-Doku zahlreiche Fußballer offen vor der Kamera über ihre Missbrauchserfahrungen […].

Über mehrere Jahre soll ein Fußballtrainer aus dem Ruhrgebiet Kinder, die ihm beim Training anvertraut waren, misshandelt und gedemütigt haben. Erst als sich ein Betroffener an die Polizei wandte, kamen die Taten ans Licht. Ein Jugendtrainer bei Union Berlin schmeichelte seinen Spielern, stellte ihnen den Profifußball in Aussicht und nutzte das Vertrauen für sexuelle Übergriffe. Für die Doku trifft Jonas Hummels Betroffene, Eltern, Trainer und Vereinsfunktionäre, immer auf der Suche nach Antworten auf die Fragen: Wie kommt es zum Missbrauch? Welche Strukturen im Fußball ermöglichen die Taten? Und wie können solche Fälle in Zukunft verhindert werden? (Presseportal ZDF)

Die ZDF-Dokumentation kann HIER geschaut werden.

Die CORRECTIV-Recherche dazu kann HIER gelesen werden.

Hilfsangebote:

Du hast Gewalt oder Missbrauch im Sport erlebt oder machst du dir Sorgen um jemand anderes? Oder du hast Angst, selbst zum Täter oder zur Täterin zu werden? An diese Beratungsstellen kannst du dich wenden (Quelle: CORRECTIV-Recherche):

Ansprechstelle Safe Sport: 0800 11 222 00 (montags, mittwochs und freitags von 10 Uhr bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr)

Anlauf gegen Gewalt: ‭0800 90 90 444 (montags, mittwochs und freitags von 9 Uhr bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 16 Uhr bis 20 Uhr)

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 (montags, mittwochs und freitags von 9 Uhr bis 14 Uhr, dienstags und donnerstags von 15 Uhr bis 20 Uhr)

Kein Täter werden: Hilfestelle für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen.

DFB: Bietet ein anonymes Hinweisgebersystem an oder Ansprechpersonen für Kinder- und Jugendschutz in den Landesverbänden oder in der Zentrale in Frankfurt am Main.

Veröffentlicht am:  

Autor*in:  

You cannot copy content of this page